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Attraktive Knock-Outs auf Deutsche Börse AG
Typ Hebel Bid / Ask WKN
Call
4,1 5,11 € / 5,18 €
FD3ZSG
Typ Hebel Bid / Ask WKN
Put
3,0 7,03 € / 7,10 €
FA2LPV
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Alle Knock-Outs auf Deutsche Börse AG

Deutsche Börse Aktie

Aktie
WKN:  581005 ISIN:  DE0005810055 US-Symbol:  DBOEF Branche:  Kapitalmärkte Land:  Deutschland
209,00 €
-5,00 €
-2,34%
13.01.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
41,13 Mrd. €
Streubesitz
35,22%
KGV
20,34
Dividende
4,00 €
Dividendenrendite
1,88%
neu: Nachhaltigkeits-Score
54 %
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Deutsche Börse Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die Deutsche Börse AG mit Sitz in Frankfurt am Main ist einer der führenden europäischen Infrastrukturanbieter für Wertpapier- und Derivatemärkte. Das Unternehmen betreibt Handelsplattformen, Abwicklungs- und Verwahrinfrastruktur, Index- und Marktdatenangebote sowie Lösungen für Risikomanagement und Regulierung. Im Zentrum steht der Betrieb effizienter, regulierter Kapitalmärkte mit hoher technologischer Zuverlässigkeit und strengen Compliance-Standards. Für institutionelle Investoren, Banken, Vermögensverwalter und professionelle Marktteilnehmer fungiert die Deutsche Börse als integraler Bestandteil der Finanzmarktarchitektur in Europa und zunehmend weltweit.

Geschäftsmodell und Mission

Das Geschäftsmodell der Deutschen Börse AG basiert auf der Bereitstellung integrierter Marktinfrastruktur entlang des gesamten Kapitalmarktzyklus: Listing, Handel, Clearing, Settlement, Verwahrung, Datenbereitstellung und Risiko-Management. Ertragsquellen sind vor allem transaktionsabhängige Gebühren, laufende Verwahr- und Serviceentgelte, datenbezogene Abonnements sowie IT- und RegTech-Dienstleistungen. Die Mission des Unternehmens besteht darin, stabile, transparente und liquide Finanzmärkte zu ermöglichen, die Kapital effizient zwischen Emittenten und Investoren allokieren. Im Fokus stehen die Integrität der Marktprozesse, hohe Ausfallsicherheit der Systeme, Compliance mit europäischer und internationaler Regulierung sowie die Weiterentwicklung digitaler Marktarchitekturen. Die Deutsche Börse positioniert sich explizit als neutraler, regulierter Infrastrukturanbieter und nicht als risikonehmende Bank.

Produkte und Dienstleistungen

Das Leistungsportfolio deckt zentrale Wertschöpfungsstufen der Kapitalmärkte ab. Wesentliche Produkt- und Dienstleistungsbereiche sind:
  • Handelsplattformen für Aktien und Exchange Traded Funds (insbesondere über Xetra)
  • Derivatehandel an der Terminbörse Eurex für Futures und Optionen auf Indizes, Zinsen, Einzelaktien und weitere Underlyings
  • Listing-Services für Emittenten von Aktien, Anleihen, Exchange Traded Products und strukturierten Produkten
  • Clearing-Dienstleistungen über zentrale Gegenparteien (Central Counterparty, CCP) zur Reduktion von Kontrahentenrisiken
  • Wertpapierabwicklung, Verwahrung und Collateral Management über Nachhandelsplattformen und Zentralverwahrer
  • Indexentwicklung und -lizenzierung, etwa über DAX-Familie und STOXX-Indizes
  • Markt- und Referenzdaten, historische Daten, Analytik-Services und Datenfeeds in Echtzeit
  • RegTech- und Compliance-Lösungen, inklusive Reporting-Services zur Erfüllung regulatorischer Anforderungen (z.B. EMIR, MiFIR)
  • Technologiedienstleistungen, inklusive Handels- und Marktdatensysteme für externe Börsen und Finanzinstitute
Die Kombination aus Handels-, Clearing- und Datenservices erzeugt ein eng vernetztes Ökosystem, das Netzwerkeffekte und hohe Wechselbarrieren für professionelle Marktteilnehmer erzeugt.

Business Units und Segmente

Die Deutsche Börse AG gliedert ihre Aktivitäten in mehrere Geschäftsfelder und Segmente, die sich an der Wertschöpfungskette der Kapitalmärkte orientieren. Je nach interner Berichtsstruktur und im Zeitablauf leicht angepasster Segmentdefinition stehen typischerweise folgende Bereiche im Vordergrund:
  • Handels- und Listing-Segment mit elektronischen Plattformen für Aktien, ETFs, Anleihen und strukturierte Produkte sowie Emittenten-Services
  • Derivate-Segment rund um Eurex mit Futures und Optionen auf Aktien, Indizes, Zinsen und weitere Basiswerte
  • Clearing- und Nachhandelsservices mit zentralen Gegenparteien, Netting, Margining und Risikomanagement
  • Settlement- und Verwahrdienstleistungen einschließlich Zentralverwahrung, Wertpapierlieferung und Collateral Management
  • Index-, Daten- und Analytikgeschäft, insbesondere über Marken wie STOXX und Qontigo mit Benchmark- und Strategieindizes
  • Investment-Funds-Services und Fondsplattformen mit Fokus auf effiziente Fondsabwicklung und -administration
  • RegTech- und Compliance-Services, darunter regulatorisches Reporting, Transaktionsüberwachung und Transparenzlösungen
Diese Struktur bildet eine integrierte Marktinfrastruktur ab, die vom Primär- über den Sekundärmarkt bis zu nachgelagerten Services reicht.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die Deutsche Börse verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggräben interpretiert werden können:
  • Regulierte Marktinfrastruktur: Der Status als Betreiber zentraler, beaufsichtigter Handels- und Abwicklungsplattformen schafft hohe Eintrittsbarrieren. Zulassungs- und Lizenzanforderungen sind komplex, regulatorische Beziehungen langfristig gewachsen.
  • Netzwerkeffekte: Hohe Liquidität an Xetra und Eurex zieht zusätzliche Marktteilnehmer an. Für Händler sind enge Spreads, tiefe Orderbücher und verlässliche Ausführung entscheidend, was sich schwer replizieren lässt.
  • Integrierte Wertschöpfungskette: Die Kombination aus Listing, Handel, Clearing, Settlement, Verwahrung und Datenangeboten erzeugt Verbundeffekte. Kunden können mehrere kritische Prozesse aus einer Hand beziehen, was Wechselkosten erhöht.
  • Technologische Skalierung: Die Handels- und Clearingplattformen sind auf hohe Transaktionsvolumina und geringe Latenz ausgelegt. Die Skalierbarkeit der Infrastruktur erlaubt es, zusätzliche Produkte und Märkte mit relativ geringen Grenzkosten zu integrieren.
  • Daten- und Indexkompetenz: Eigene Benchmark-Indizes und umfangreiche Marktdatensätze sind zentrale Referenzen für Asset Manager und ETF-Anbieter. Die damit verbundenen Lizenz- und Datengebühren weisen oft wiederkehrenden Charakter auf.
Diese Burggräben schützen das Geschäftsmodell teilweise vor kurzfristiger Substitution, machen die Deutsche Börse jedoch zugleich anfällig für regulatorische Eingriffe und technologischen Strukturwandel.

Wettbewerbsumfeld

Die Deutsche Börse steht im Wettbewerb mit internationalen Börsen- und Finanzmarktinfrastrukturanbietern. Zu den relevanten Wettbewerbern zählen je nach Segment:
  • Europäische Börsengruppen wie Euronext und London Stock Exchange Group mit eigenen Cash- und Derivatemärkten sowie Datenservices
  • US-Börsenbetreiber wie Intercontinental Exchange (inklusive ICE Futures und NYSE) und Nasdaq, die global um Listings, Derivatevolumina und Datenkunden konkurrieren
  • Internationale Zentralverwahrer und Clearinghäuser, die insbesondere im Nachhandels- und Collateral-Management-Geschäft konkurrieren
  • Alternative Handelsplattformen, Multilateral Trading Facilities (MTFs) und Dark Pools, die um Orderflow institutioneller Investoren werben
  • Technologie- und Datenanbieter, die Echtzeit- und Analysedaten, Indexlösungen oder RegTech-Services anbieten
Gleichzeitig ist das Unternehmen in vielen Bereichen Teil eines oligopolistischen Marktumfelds, in dem wenige große Infrastrukturanbieter global agieren und sich teilweise über Kooperationen, Beteiligungen oder gemeinsame Standards vernetzen.

Management, Strategie und Corporate Governance

Die Deutsche Börse AG wird von einem mehrköpfigen Vorstand unter Führung eines Vorsitzenden geleitet und unterliegt der Überwachung durch einen Aufsichtsrat nach deutschem Corporate-Governance-System. Das Management verfolgt eine Strategie, die auf drei wesentliche Stoßrichtungen abzielt:
  • Stärkung des Kerngeschäfts in Handel, Clearing, Settlement und Verwahrung, einschließlich Produktinnovationen im Derivatebereich und Erweiterung der Handelszeiten und Assetklassen
  • Ausbau datengetriebener Geschäftsmodelle durch Indizes, Marktdaten, Analytics und digitale Plattformen mit skalierbaren Lizenz- und Abonnementmodellen
  • Internationale Diversifikation über Akquisitionen, Kooperationen und organische Expansion in zusätzliche Assetklassen, Regionen und Kundencluster
Corporate Governance, Risikomanagement und regulatorische Compliance nehmen einen hohen Stellenwert ein, da Fehlsteuerungen unmittelbar Reputation, Lizenzstatus und Vertrauen der Marktteilnehmer gefährden könnten.

Branchen- und Regionenfokus

Die Deutsche Börse agiert primär als Finanzmarktinfrastrukturanbieter in Europa mit globaler Reichweite. Die Kernregion ist der europäische Wirtschafts- und Währungsraum, insbesondere Deutschland und die Eurozone. Gleichzeitig bedient das Unternehmen internationale Nutzer, darunter globale Investmentbanken, Asset Manager und Hedgefonds. Branchenmäßig liegt der Fokus auf:
  • Kapitalmarktinfrastruktur (Börsen, Clearinghäuser, Zentralverwahrer)
  • Finanzdaten, Indizes und Analytik
  • RegTech und Compliance-Dienstleistungen
  • IT- und Handelstechnologie
Die Geschäftsentwicklung ist eng mit der Kapitalmarktaktivität in Europa, dem Zinsumfeld, der Volatilität an den Finanzmärkten und dem regulatorischen Rahmen (z.B. MiFID II, EMIR) verbunden. Globale Trends wie Digitalisierung, Algorithmic Trading und ETF-Wachstum beeinflussen die Nachfrage nach Handels-, Daten- und Indexlösungen maßgeblich.

Unternehmensgeschichte

Die Deutsche Börse AG entstand aus der historischen Entwicklung des Börsenstandorts Frankfurt und der schrittweisen Institutionalisierung des elektronischen Wertpapierhandels in Deutschland. In den 1990er-Jahren erfolgte die organisatorische Bündelung verschiedener Börsenaktivitäten in einer eigenständigen Gesellschaft, die später zur Deutsche Börse AG wurde. Ein Meilenstein war die Einführung der elektronischen Handelsplattform Xetra, die den zuvor dominierenden Präsenzhandel ablöste und den Standort Frankfurt technologisch modernisierte. Mit der Gründung und dem Ausbau der Terminbörse Eurex etablierte sich das Unternehmen als zentraler Akteur im europäischen Derivatehandel. In den Folgejahren verfolgte die Deutsche Börse eine Expansionsstrategie über Beteiligungen, Übernahmen und Kooperationen in den Bereichen Clearing, Verwahrung, Indizes und Marktdaten. Mehrere große Fusionsvorhaben mit internationalen Börsengruppen scheiterten an kartell- und wettbewerbsrechtlichen Hürden, verdeutlichten jedoch den Konsolidierungsdruck in der globalen Börsenbranche. Heute präsentiert sich die Deutsche Börse als diversifizierter Infrastrukturanbieter mit einer Kombination aus historisch gewachsenem Heimatmarkt und internationaler Ausrichtung.

Besonderheiten und aktuelle Schwerpunkte

Eine Besonderheit der Deutschen Börse ist die konsequente Ausrichtung auf das Infrastrukturgeschäft ohne klassische Bilanzrisiken einer Universalbank. Das Unternehmen nimmt in der Regel keine marktpreisbezogenen Positionen auf eigene Rechnung, sondern agiert als Plattformbetreiber und Serviceanbieter. Aktuelle Schwerpunkte liegen in:
  • Digitalisierung der Handels- und Abwicklungsprozesse, inklusive Cloud-naher Architekturen und Automatisierung
  • Weiterentwicklung von ESG- und Nachhaltigkeitsindizes, Daten- und Reportinglösungen für verantwortungsbewusste Kapitalanlagen
  • Ausbau des ETF- und Derivateangebots, um die wachsende Bedeutung passiver und derivativer Strategien abzubilden
  • Stärkung von Cyber-Security, operativer Resilienz und Business-Continuity-Management, da Ausfälle systemische Auswirkungen hätten
  • Plattformen für alternative Anlageklassen und innovative Marktstrukturen, etwa im Bereich digitaler Assets, soweit regulatorisch zulässig
Die Deutsche Börse positioniert sich dadurch als technologisch orientierter, regulierter Infrastrukturanbieter mit zunehmender globaler Reichweite.

Chancen für langfristige Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers ergeben sich mehrere potenzielle Chancen:
  • Strukturelles Wachstum der Kapitalmärkte: Langfristige Trends wie zunehmende Kapitalmarktfinanzierung, ETF-Durchdringung und Professionalisierung der Vermögensverwaltung stützen die Nachfrage nach Handels-, Clearing- und Datenservices.
  • Hohe Eintrittsbarrieren: Die regulierte Marktinfrastruktur mit Netzwerkeffekten und hoher technischer Komplexität erschwert neuen Wettbewerbern den Zutritt und stabilisiert die Marktposition etablierter Anbieter.
  • Skalierbarkeit der Plattformen: Zusätzliche Volumina und neue Produkte können häufig auf bestehende Systeme aufgesetzt werden, was tendenziell zu Skaleneffekten und operativer Hebelwirkung führt.
  • Diversifikation der Ertragsquellen: Die Mischung aus transaktionsabhängigen Gebühren, wiederkehrenden Daten- und Indexerlösen sowie Verwahr- und Serviceentgelten kann die Abhängigkeit von einzelnen Marktphasen verringern.
  • Profit aus Volatilität: Phasen erhöhter Marktvolatilität können das Handels- und Derivatevolumen steigern und damit die Transaktionserlöse unterstützen, auch wenn das Umfeld gesamtwirtschaftlich belastet ist.
Für langfristig orientierte, risikobewusste Anleger können stabile Marktinfrastrukturen mit klaren regulatorischen Rahmenbedingungen ein Baustein zur Diversifikation des Portfolios sein, sofern die spezifischen Risiken angemessen berücksichtigt werden.

Risiken und Risikofaktoren

Dem stehen eine Reihe von Risiken gegenüber, die aus konservativer Perspektive sorgfältig gewürdigt werden sollten:
  • Regulatorisches Risiko: Änderungen im europäischen und internationalen Aufsichtsrahmen können Geschäftsmodelle, Margen und Produktpaletten unmittelbar beeinflussen. Gebührendeckelungen, Strukturvorgaben oder neue Wettbewerbsvorschriften können die Ertragslage belasten.
  • Technologie- und Betriebsrisiken: Störungen im Handels-, Clearing- oder Datensystem hätten potenziell erhebliche Reputations- und Haftungsfolgen. Cyber-Angriffe, Systemausfälle oder Fehlfunktionen können das Vertrauen der Marktteilnehmer beeinträchtigen.
  • Wettbewerbsdruck: Globale Börsengruppen, alternative Handelsplätze und technologische Disruptoren konkurrieren um Orderflow, Datenkunden und Indexlizenzen. Preisdruck und Fragmentierung der Liquidität sind mögliche Folgen.
  • Abhängigkeit von Marktaktivität: Obwohl das Geschäftsmodell teilweise diversifiziert ist, bleibt das Unternehmen in hohem Maße von Handelsvolumina, Emissionstätigkeit und Risikobereitschaft institutioneller Investoren abhängig.
  • Integrations- und Akquisitionsrisiken: Strategische Zukäufe im Infrastrukturbereich bergen Integrationsrisiken, kulturelle Herausforderungen und mögliche Konflikte mit Aufsichtsbehörden.
  • Politische und makroökonomische Risiken: Spannungen in Europa, Änderungen der Geldpolitik oder Finanzkrisen können die Kapitalmarktaktivität beeinträchtigen und regulatorische Eingriffe verstärken.
Konservative Anleger sollten diese Faktoren in ihre eigene Risikoanalyse einbeziehen und individuelle Anlageziele, Risikotoleranz und Portfoliostruktur berücksichtigen, ohne sich auf Erwartungen oder Prognosen Dritter zu verlassen.
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Ausgewählte Hebelprodukte

Kurs
Typ
Hebel
Geld/Brief
WKN
Typ
Hebel
Geld/Brief
WKN
209,00 €
Call
6,60 3,16/3,19 €
UL97BU
Put
2,94 7,10/7,13 €
UJ7FBJ
Call
9,58 2,17/2,20 €
UL9TE8
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Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 214,00 €
Gehandelte Stücke 437.953
Tagesvolumen Vortag 94.939.475 €
Tagestief 209,00 €
Tageshoch 214,80 €
52W-Tief 201,90 €
52W-Hoch 294,30 €
Jahrestief 209,00 €
Jahreshoch 224,50 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • Die Deutsche Börse AG hat kürzlich eine strategische Partnerschaft mit einer führenden Blockchain-Firma bekannt gegeben, um die digitale Transformation des Handels zu beschleunigen.
  • Analysten heben die starke Marktposition der Deutschen Börse hervor und erwarten weiteres Wachstum durch neue Produkte und Dienstleistungen, die den Bedürfnissen der Kunden entsprechen.
  • Die Unternehmensführung betont die kontinuierliche Verbesserung der operativen Effizienz und sieht positive Entwicklungen im Einkommenswachstum für das kommende Quartal.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 7.023 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 2.866 €
Jahresüberschuss in Mio. 2.046 €
Umsatz je Aktie 38,22 €
Gewinn je Aktie 10,60 €
Gewinnrendite +17,73%
Umsatzrendite +27,74%
Return on Investment +0,92%
Marktkapitalisierung in Mio. 40.868 €
KGV (Kurs/Gewinn) 20,98
KBV (Kurs/Buchwert) 3,79
KUV (Kurs/Umsatz) 5,82
Eigenkapitalrendite +18,09%
Eigenkapitalquote +4,84%

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Typ Call
Hebel 6,60
Geld/Brief 3,16 / 3,19 €
Knock-Out 178,10 €
Laufzeitende open end
WKN UL97BU

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Derivate

Anlageprodukte (170)
Discount-Zertifikate 66
Aktienanleihen 61
Bonus-Zertifikate 42
Express-Zertifikate 1
Hebelprodukte (248)
Optionsscheine 103
Knock-Outs 85
Faktor-Zertifikate 60
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 1
Gesteigert seit 10 Jahre
Keine Senkung seit 12 Jahre
Stabilität der Dividende 0,74 (max 1,00)
Jährlicher 7,45% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 6,6% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 34,1% (auf den Gewinn/FFO)
quote 31% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 5%

Dividenden Historie

Datum Dividende
15.05.2025 4,00 €
15.05.2024 3,80 €
17.05.2023 3,60 €
19.05.2022 3,20 €
20.05.2021 3,00 €
20.05.2020 2,90 €
09.05.2019 2,70 €
17.05.2018 2,45 €
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Termine

11.02.2026 Veröffentlichung vorläufige Zahlen Q4 und Gesamtjahr 2025
12.02.2026 Bilanzpressekonferenz
31.03.2026 Quartalsmitteilung
27.04.2026 Veröffentlichung Quartalsmitteilung Q1/2026
Quelle: EQS

Prognose & Kursziel

Die Deutsche Börse Aktie wird von Analysten als fair bewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
268,80 € 212,90 € +26,26%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 208,80 € -1,93%
212,90 € 13.01.26
Frankfurt 209,50 € -1,97%
213,70 € 13.01.26
Hamburg 210,60 € -1,59%
214,00 € 13.01.26
Hannover 212,50 € +0,14%
212,20 € 13.01.26
München 212,50 € -0,75%
214,10 € 13.01.26
Stuttgart 209,20 € -2,15%
213,80 € 13.01.26
Xetra 209,00 € -2,34%
214,00 € 13.01.26
L&S RT 209,45 € -2,17%
214,10 € 13.01.26
Wien 209,60 € -2,56%
215,10 € 13.01.26
Nasdaq OTC Other 245,75 $ -0,18%
246,20 $ 13.01.26
SIX Swiss Exchange -   -
-   -
Tradegate 209,80 € -2,05%
214,20 € 13.01.26
Quotrix 209,80 € -2,37%
214,90 € 13.01.26
Gettex 209,00 € -2,25%
213,80 € 13.01.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
13.01.26 212,60 27,2 M
12.01.26 214,00 94,9 M
09.01.26 212,40 126 M
08.01.26 213,80 113 M
07.01.26 213,90 114 M
06.01.26 220,90 50,5 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 220,90 € -3,76%
1 Monat 214,60 € -0,93%
6 Monate 267,20 € -20,43%
1 Jahr 225,90 € -5,89%
5 Jahre 136,35 € +55,92%

Unternehmensprofil Deutsche Börse AG

Die Deutsche Börse AG mit Sitz in Frankfurt am Main ist einer der führenden europäischen Infrastrukturanbieter für Wertpapier- und Derivatemärkte. Das Unternehmen betreibt Handelsplattformen, Abwicklungs- und Verwahrinfrastruktur, Index- und Marktdatenangebote sowie Lösungen für Risikomanagement und Regulierung. Im Zentrum steht der Betrieb effizienter, regulierter Kapitalmärkte mit hoher technologischer Zuverlässigkeit und strengen Compliance-Standards. Für institutionelle Investoren, Banken, Vermögensverwalter und professionelle Marktteilnehmer fungiert die Deutsche Börse als integraler Bestandteil der Finanzmarktarchitektur in Europa und zunehmend weltweit.

Geschäftsmodell und Mission

Das Geschäftsmodell der Deutschen Börse AG basiert auf der Bereitstellung integrierter Marktinfrastruktur entlang des gesamten Kapitalmarktzyklus: Listing, Handel, Clearing, Settlement, Verwahrung, Datenbereitstellung und Risiko-Management. Ertragsquellen sind vor allem transaktionsabhängige Gebühren, laufende Verwahr- und Serviceentgelte, datenbezogene Abonnements sowie IT- und RegTech-Dienstleistungen. Die Mission des Unternehmens besteht darin, stabile, transparente und liquide Finanzmärkte zu ermöglichen, die Kapital effizient zwischen Emittenten und Investoren allokieren. Im Fokus stehen die Integrität der Marktprozesse, hohe Ausfallsicherheit der Systeme, Compliance mit europäischer und internationaler Regulierung sowie die Weiterentwicklung digitaler Marktarchitekturen. Die Deutsche Börse positioniert sich explizit als neutraler, regulierter Infrastrukturanbieter und nicht als risikonehmende Bank.

Produkte und Dienstleistungen

Das Leistungsportfolio deckt zentrale Wertschöpfungsstufen der Kapitalmärkte ab. Wesentliche Produkt- und Dienstleistungsbereiche sind:
  • Handelsplattformen für Aktien und Exchange Traded Funds (insbesondere über Xetra)
  • Derivatehandel an der Terminbörse Eurex für Futures und Optionen auf Indizes, Zinsen, Einzelaktien und weitere Underlyings
  • Listing-Services für Emittenten von Aktien, Anleihen, Exchange Traded Products und strukturierten Produkten
  • Clearing-Dienstleistungen über zentrale Gegenparteien (Central Counterparty, CCP) zur Reduktion von Kontrahentenrisiken
  • Wertpapierabwicklung, Verwahrung und Collateral Management über Nachhandelsplattformen und Zentralverwahrer
  • Indexentwicklung und -lizenzierung, etwa über DAX-Familie und STOXX-Indizes
  • Markt- und Referenzdaten, historische Daten, Analytik-Services und Datenfeeds in Echtzeit
  • RegTech- und Compliance-Lösungen, inklusive Reporting-Services zur Erfüllung regulatorischer Anforderungen (z.B. EMIR, MiFIR)
  • Technologiedienstleistungen, inklusive Handels- und Marktdatensysteme für externe Börsen und Finanzinstitute
Die Kombination aus Handels-, Clearing- und Datenservices erzeugt ein eng vernetztes Ökosystem, das Netzwerkeffekte und hohe Wechselbarrieren für professionelle Marktteilnehmer erzeugt.

Business Units und Segmente

Die Deutsche Börse AG gliedert ihre Aktivitäten in mehrere Geschäftsfelder und Segmente, die sich an der Wertschöpfungskette der Kapitalmärkte orientieren. Je nach interner Berichtsstruktur und im Zeitablauf leicht angepasster Segmentdefinition stehen typischerweise folgende Bereiche im Vordergrund:
  • Handels- und Listing-Segment mit elektronischen Plattformen für Aktien, ETFs, Anleihen und strukturierte Produkte sowie Emittenten-Services
  • Derivate-Segment rund um Eurex mit Futures und Optionen auf Aktien, Indizes, Zinsen und weitere Basiswerte
  • Clearing- und Nachhandelsservices mit zentralen Gegenparteien, Netting, Margining und Risikomanagement
  • Settlement- und Verwahrdienstleistungen einschließlich Zentralverwahrung, Wertpapierlieferung und Collateral Management
  • Index-, Daten- und Analytikgeschäft, insbesondere über Marken wie STOXX und Qontigo mit Benchmark- und Strategieindizes
  • Investment-Funds-Services und Fondsplattformen mit Fokus auf effiziente Fondsabwicklung und -administration
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Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Die Deutsche Börse verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggräben interpretiert werden können:
  • Regulierte Marktinfrastruktur: Der Status als Betreiber zentraler, beaufsichtigter Handels- und Abwicklungsplattformen schafft hohe Eintrittsbarrieren. Zulassungs- und Lizenzanforderungen sind komplex, regulatorische Beziehungen langfristig gewachsen.
  • Netzwerkeffekte: Hohe Liquidität an Xetra und Eurex zieht zusätzliche Marktteilnehmer an. Für Händler sind enge Spreads, tiefe Orderbücher und verlässliche Ausführung entscheidend, was sich schwer replizieren lässt.
  • Integrierte Wertschöpfungskette: Die Kombination aus Listing, Handel, Clearing, Settlement, Verwahrung und Datenangeboten erzeugt Verbundeffekte. Kunden können mehrere kritische Prozesse aus einer Hand beziehen, was Wechselkosten erhöht.
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  • Daten- und Indexkompetenz: Eigene Benchmark-Indizes und umfangreiche Marktdatensätze sind zentrale Referenzen für Asset Manager und ETF-Anbieter. Die damit verbundenen Lizenz- und Datengebühren weisen oft wiederkehrenden Charakter auf.
Diese Burggräben schützen das Geschäftsmodell teilweise vor kurzfristiger Substitution, machen die Deutsche Börse jedoch zugleich anfällig für regulatorische Eingriffe und technologischen Strukturwandel.

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Gleichzeitig ist das Unternehmen in vielen Bereichen Teil eines oligopolistischen Marktumfelds, in dem wenige große Infrastrukturanbieter global agieren und sich teilweise über Kooperationen, Beteiligungen oder gemeinsame Standards vernetzen.

Management, Strategie und Corporate Governance

Die Deutsche Börse AG wird von einem mehrköpfigen Vorstand unter Führung eines Vorsitzenden geleitet und unterliegt der Überwachung durch einen Aufsichtsrat nach deutschem Corporate-Governance-System. Das Management verfolgt eine Strategie, die auf drei wesentliche Stoßrichtungen abzielt:
  • Stärkung des Kerngeschäfts in Handel, Clearing, Settlement und Verwahrung, einschließlich Produktinnovationen im Derivatebereich und Erweiterung der Handelszeiten und Assetklassen
  • Ausbau datengetriebener Geschäftsmodelle durch Indizes, Marktdaten, Analytics und digitale Plattformen mit skalierbaren Lizenz- und Abonnementmodellen
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Corporate Governance, Risikomanagement und regulatorische Compliance nehmen einen hohen Stellenwert ein, da Fehlsteuerungen unmittelbar Reputation, Lizenzstatus und Vertrauen der Marktteilnehmer gefährden könnten.

Branchen- und Regionenfokus

Die Deutsche Börse agiert primär als Finanzmarktinfrastrukturanbieter in Europa mit globaler Reichweite. Die Kernregion ist der europäische Wirtschafts- und Währungsraum, insbesondere Deutschland und die Eurozone. Gleichzeitig bedient das Unternehmen internationale Nutzer, darunter globale Investmentbanken, Asset Manager und Hedgefonds. Branchenmäßig liegt der Fokus auf:
  • Kapitalmarktinfrastruktur (Börsen, Clearinghäuser, Zentralverwahrer)
  • Finanzdaten, Indizes und Analytik
  • RegTech und Compliance-Dienstleistungen
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Die Geschäftsentwicklung ist eng mit der Kapitalmarktaktivität in Europa, dem Zinsumfeld, der Volatilität an den Finanzmärkten und dem regulatorischen Rahmen (z.B. MiFID II, EMIR) verbunden. Globale Trends wie Digitalisierung, Algorithmic Trading und ETF-Wachstum beeinflussen die Nachfrage nach Handels-, Daten- und Indexlösungen maßgeblich.

Unternehmensgeschichte

Die Deutsche Börse AG entstand aus der historischen Entwicklung des Börsenstandorts Frankfurt und der schrittweisen Institutionalisierung des elektronischen Wertpapierhandels in Deutschland. In den 1990er-Jahren erfolgte die organisatorische Bündelung verschiedener Börsenaktivitäten in einer eigenständigen Gesellschaft, die später zur Deutsche Börse AG wurde. Ein Meilenstein war die Einführung der elektronischen Handelsplattform Xetra, die den zuvor dominierenden Präsenzhandel ablöste und den Standort Frankfurt technologisch modernisierte. Mit der Gründung und dem Ausbau der Terminbörse Eurex etablierte sich das Unternehmen als zentraler Akteur im europäischen Derivatehandel. In den Folgejahren verfolgte die Deutsche Börse eine Expansionsstrategie über Beteiligungen, Übernahmen und Kooperationen in den Bereichen Clearing, Verwahrung, Indizes und Marktdaten. Mehrere große Fusionsvorhaben mit internationalen Börsengruppen scheiterten an kartell- und wettbewerbsrechtlichen Hürden, verdeutlichten jedoch den Konsolidierungsdruck in der globalen Börsenbranche. Heute präsentiert sich die Deutsche Börse als diversifizierter Infrastrukturanbieter mit einer Kombination aus historisch gewachsenem Heimatmarkt und internationaler Ausrichtung.

Besonderheiten und aktuelle Schwerpunkte

Eine Besonderheit der Deutschen Börse ist die konsequente Ausrichtung auf das Infrastrukturgeschäft ohne klassische Bilanzrisiken einer Universalbank. Das Unternehmen nimmt in der Regel keine marktpreisbezogenen Positionen auf eigene Rechnung, sondern agiert als Plattformbetreiber und Serviceanbieter. Aktuelle Schwerpunkte liegen in:
  • Digitalisierung der Handels- und Abwicklungsprozesse, inklusive Cloud-naher Architekturen und Automatisierung
  • Weiterentwicklung von ESG- und Nachhaltigkeitsindizes, Daten- und Reportinglösungen für verantwortungsbewusste Kapitalanlagen
  • Ausbau des ETF- und Derivateangebots, um die wachsende Bedeutung passiver und derivativer Strategien abzubilden
  • Stärkung von Cyber-Security, operativer Resilienz und Business-Continuity-Management, da Ausfälle systemische Auswirkungen hätten
  • Plattformen für alternative Anlageklassen und innovative Marktstrukturen, etwa im Bereich digitaler Assets, soweit regulatorisch zulässig
Die Deutsche Börse positioniert sich dadurch als technologisch orientierter, regulierter Infrastrukturanbieter mit zunehmender globaler Reichweite.

Chancen für langfristige Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers ergeben sich mehrere potenzielle Chancen:
  • Strukturelles Wachstum der Kapitalmärkte: Langfristige Trends wie zunehmende Kapitalmarktfinanzierung, ETF-Durchdringung und Professionalisierung der Vermögensverwaltung stützen die Nachfrage nach Handels-, Clearing- und Datenservices.
  • Hohe Eintrittsbarrieren: Die regulierte Marktinfrastruktur mit Netzwerkeffekten und hoher technischer Komplexität erschwert neuen Wettbewerbern den Zutritt und stabilisiert die Marktposition etablierter Anbieter.
  • Skalierbarkeit der Plattformen: Zusätzliche Volumina und neue Produkte können häufig auf bestehende Systeme aufgesetzt werden, was tendenziell zu Skaleneffekten und operativer Hebelwirkung führt.
  • Diversifikation der Ertragsquellen: Die Mischung aus transaktionsabhängigen Gebühren, wiederkehrenden Daten- und Indexerlösen sowie Verwahr- und Serviceentgelten kann die Abhängigkeit von einzelnen Marktphasen verringern.
  • Profit aus Volatilität: Phasen erhöhter Marktvolatilität können das Handels- und Derivatevolumen steigern und damit die Transaktionserlöse unterstützen, auch wenn das Umfeld gesamtwirtschaftlich belastet ist.
Für langfristig orientierte, risikobewusste Anleger können stabile Marktinfrastrukturen mit klaren regulatorischen Rahmenbedingungen ein Baustein zur Diversifikation des Portfolios sein, sofern die spezifischen Risiken angemessen berücksichtigt werden.

Risiken und Risikofaktoren

Dem stehen eine Reihe von Risiken gegenüber, die aus konservativer Perspektive sorgfältig gewürdigt werden sollten:
  • Regulatorisches Risiko: Änderungen im europäischen und internationalen Aufsichtsrahmen können Geschäftsmodelle, Margen und Produktpaletten unmittelbar beeinflussen. Gebührendeckelungen, Strukturvorgaben oder neue Wettbewerbsvorschriften können die Ertragslage belasten.
  • Technologie- und Betriebsrisiken: Störungen im Handels-, Clearing- oder Datensystem hätten potenziell erhebliche Reputations- und Haftungsfolgen. Cyber-Angriffe, Systemausfälle oder Fehlfunktionen können das Vertrauen der Marktteilnehmer beeinträchtigen.
  • Wettbewerbsdruck: Globale Börsengruppen, alternative Handelsplätze und technologische Disruptoren konkurrieren um Orderflow, Datenkunden und Indexlizenzen. Preisdruck und Fragmentierung der Liquidität sind mögliche Folgen.
  • Abhängigkeit von Marktaktivität: Obwohl das Geschäftsmodell teilweise diversifiziert ist, bleibt das Unternehmen in hohem Maße von Handelsvolumina, Emissionstätigkeit und Risikobereitschaft institutioneller Investoren abhängig.
  • Integrations- und Akquisitionsrisiken: Strategische Zukäufe im Infrastrukturbereich bergen Integrationsrisiken, kulturelle Herausforderungen und mögliche Konflikte mit Aufsichtsbehörden.
  • Politische und makroökonomische Risiken: Spannungen in Europa, Änderungen der Geldpolitik oder Finanzkrisen können die Kapitalmarktaktivität beeinträchtigen und regulatorische Eingriffe verstärken.
Konservative Anleger sollten diese Faktoren in ihre eigene Risikoanalyse einbeziehen und individuelle Anlageziele, Risikotoleranz und Portfoliostruktur berücksichtigen, ohne sich auf Erwartungen oder Prognosen Dritter zu verlassen.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 41,13 Mrd. €
Aktienanzahl 183,78 Mio.
Streubesitz 35,22%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Finanzen
Branche Kapitalmärkte
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+64,78% Weitere
+35,22% Streubesitz

Community-Beiträge zu Deutsche Börse AG

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Viele Beiträge betonen technische Schwächen und warnen vor einem regelkonformen Ausbruch aus einem symmetrischen Dreieck, der kurzfristig Kurse in Richtung rund 200 Euro (mit weiterem Bezug auf 180 Euro) sowie das Risiko einer Bullenfalle signalisiert, weshalb die Aktie derzeit oft nicht als Kauf betrachtet wird.
  • Andere Stimmen sehen dagegen fundamentale Chancen und sprechen von möglicher Unterbewertung mit Zielen um 250–270 Euro bzw. einem Potenzial von etwa +25% innerhalb eines Jahres, gestützt auf Unternehmenspläne, Analystenkommentare und strategische Nachrichten wie Übernahmeverhandlungen (Allfunds).
  • Insgesamt herrschen Unsicherheit und hohe Volatilität, ergänzt durch Hinweise auf regulatorische Untersuchungen und Markt‑News, sodass viele Nutzer empfehlen, eine klare Bodenbildung abzuwarten und kurzfristige Long‑Positionen zu meiden, während langfristig orientierte Anleger Geduld üben sollten.
Hinweis
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ARIVA.DE
Fünf unterbewertete Qualitätsaktien trotz ...
Dies ist ein automatisiert generierter Hinweis auf die neueste News zu "Deutsche Börse AG" aus der ARIVA.DE Redaktion.

Trotz Rekordständen an den Börsen gibt es noch Aktien mit Substanz und Bewertungsabschlag. Fünf Qualitätswerte erfüllen alle Kriterien langfristiger Stabilität und attraktiver Bewertung.

Lesen Sie den ganzen Artikel: Fünf unterbewertete Qualitätsaktien trotz Börsenrally: Wo sich ein Blick lohnt
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Highländer49
Deutsche Börse
Den Papieren der Deutschen Börse geht die Luft in Rekordhöhen auch am Mittwoch nicht aus. Im weiter steigenden Dax kosteten die Anteile am Vormittag erstmals über 246 Euro. Das Plus belief sich zuletzt noch auf rund 0,7 Prozent. Seit August vergangenen Jahres haben sie etwa ein Drittel gewonnen. https://www.ariva.de/news/aktie-im-fokus-deutsche-boerse-mit-moderatem-plus-von-rekord-11533675
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Anti Lemming
Nuessa - # 194
Ich kaufe Aktien oft nach langem Fall am vermuteten Boden - und danach fällt die Aktie häufig weiter und ich bin dann ebenfalls 7 % im Minus, manchmal sogar 30 % und mehr. Das ist das Gleiche, bloß "spiegelbildlich". Das kratzt mich jedoch ebenfalls nicht übermäßig, denn nach langem Fall besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Kurs wieder zu seinem Mittelwert zurückgeht (sofern keine Pleite ins Haus steht), also mittelfristig steigt. Einem kleinen Abwärtsrisiko steht eine hohe Aufwärts-Chance gegenüber. Das Chance/Risiko-Verhältnis ist vorteilhaft. Ebenso haben Kurse - wie jetzt bei der Deutschen Börse - nach extremen Übertreibungen nach oben die Tendenz, mittelfristig zu ihren Mittelwerten zurückzugehen. Und wenn Abwärtsmomentum aufkommt, werden meist auch noch neue Tiefen weit darunter ausgelotet. Hier ist die Lage umgekehrt: Einem niedrigen Aufwärtsrisiko steht eine hohe Abwärts-Chance gegenüber. Das Chance/Risiko-Verhältnis ist vorteilhaft. Genausowenig, wie man als long-Käufer eine Chance hat, "genau das Tief" zu erwischen, hat mal als Shorter wenig Chancen, "genau das Hoch" zu treffen. Worauf es in beiden Fällen ankommt, ist ein gutes Chance/Risiko-Verhältnis.
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moebius
Das ist jedenfalls ein wichtiges Argument
bei vielen Übertreibungen hochliquider Aktienwerte. So werden systematisch über längere Zeiträume Schritt für Schritt die eigenen Positionen vergünstigt bzw abgesichert. Stillhalter geben sich mit diesen Nebengeschäften in aller Regel mit bescheidenen Gewinnen zufrieden bzw mit geringen Versicherungsprämien, dafür kontinuierlich und in über 80% aller Fälle erfolgreich.
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Anti Lemming
Moebius
Meinst Du, dass DB und Citi "short Puts" sind - also auf wertlosen Verfall von Put-Optionen, die sie als Stillhalter verkauft haben, setzen?
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moebius
Der Artikel #190 ist hoch aufschlußreich
Man sollte nur nicht alles glauben was geschrieben steht, erst recht nicht wenn es aus den Federn von Citi, DB und Konsorten stammt. Das die als Großanteileigner mit allen Kräften darum bemüht sind den Kurs möglichst hoch zu treiben steht außer Frage und ich hatte gestern drauf hingewiesen, dass jeder Verkauf von Verkaufsoptionen durch eben diese Stillhalter sie ihren Gewinnmaximierungen und Zielen näher bringt. Daher immer John Maynard Keynes Zitat im Hinterkopf behalten. "Die Märkte können länger irrational bleiben, als du solvent."
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Häufig gestellte Fragen zur Deutsche Börse Aktie und zum Deutsche Börse Kurs

Der aktuelle Kurs der Deutsche Börse Aktie liegt bei 209,00 €.

Für 1.000€ kann man sich 4,78 Deutsche Börse Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Deutsche Börse Aktie lautet DBOEF.

Die 1 Monats-Performance der Deutsche Börse Aktie beträgt aktuell -0,93%.

Die 1 Jahres-Performance der Deutsche Börse Aktie beträgt aktuell -5,89%.

Der Aktienkurs der Deutsche Börse Aktie liegt aktuell bei 209,00 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -0,93% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Deutsche Börse eine Wertentwicklung von -6,92% aus und über 6 Monate sind es -20,43%.

Das 52-Wochen-Hoch der Deutsche Börse Aktie liegt bei 294,30 €.

Das 52-Wochen-Tief der Deutsche Börse Aktie liegt bei 201,90 €.

Das Allzeithoch von Deutsche Börse liegt bei 294,30 €.

Das Allzeittief von Deutsche Börse liegt bei 15,00 €.

Die Volatilität der Deutsche Börse Aktie liegt derzeit bei 30,11%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Deutsche Börse in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 268,80 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +26,26%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 268,80 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +26,26%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Deutsche Börse Kursziel beträgt 268,80 €. Das ist +26,26% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Deutsche Börse 4 x zum Kauf, 6 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Deutsche Börse Kursziel beträgt 268,80 €. Das ist +26,26% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Deutsche Börse 4 x zum Kauf, 6 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 268,80 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +26,26%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Deutsche Börse Aktie bei 268,80 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Deutsche Börse Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 41,13 Mrd. €

Insgesamt sind 183,8 Mio Deutsche Börse Aktien im Umlauf.

Am 01.06.2001 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Am 01.06.2001 gab es einen Split im Verhältnis 1:10.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Deutsche Börse bei 54%. Erfahre hier mehr

Deutsche Börse hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Deutsche Börse gehört zum Sektor Kapitalmärkte.

Das KGV der Deutsche Börse Aktie beträgt 20,34.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Deutsche Börse betrug 7.023.400.000 €.

Die nächsten Termine von Deutsche Börse sind:
  • 11.02.2026 - Veröffentlichung vorläufige Zahlen Q4 und Gesamtjahr 2025
  • 12.02.2026 - Bilanzpressekonferenz
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung
  • 27.04.2026 - Veröffentlichung Quartalsmitteilung Q1/2026
  • 28.04.2026 - Analysten- und Investorenkonferenz Q1/2026
  • 13.05.2026 - Hauptversammlung 2026

Ja, Deutsche Börse zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 15.05.2025 eine Dividende in Höhe von 4,00 € gezahlt.

Zuletzt hat Deutsche Börse am 15.05.2025 eine Dividende in Höhe von 4,00 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 1,88%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Deutsche Börse wurde am 15.05.2025 in Höhe von 4,00 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 1,88%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 15.05.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 4,00 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.